Saisonende 2016: Bereits jetzt an Eure freie Trauung 2017 denken

Puh, geschafft!

 

Am Samstag, dem 15.10.2016, durfte ich zum letzten Mal für diese Saison ein Brautpaar trauen. Was war das für eine Saison ...

Freie Trauungen im Saarland, in Rheinland-Pfalz und in Luxemburg

Wie zu erwarten (und wie geplant), fand der überwiegende Teil der freien Trauungen im Saarland statt. Ich durfte an ganz beeindruckenden Orten reden: in lauschigen Kapellen, kleinen Schlösschen, schönen Hofgütern und unter alten Ahornbäumen, die im Hochsommer einen angenehmen Schatten spendeten.

 

Und jedes Mal hatten wir Kaiserwetter.

 

Okay, den Wolkenbruch während der Trauung in Trier lassen wir jetzt mal außen vor. Aber schließlich haben ein paar tatkräftige Hochzeitsgäste mit großen Sonnenschirmen das Brautpaar vor allzu viel Nass von oben geschützt. Es hat nicht geschadet, wie ich mich kürzlich selbst überzeugen konnte, als ich die beiden auf einer anderen Hochzeit, bei der ich redete, wiedertreffen durfte.

 

Dass es mich gleich mehrfach ins benachbarte Rheinland-Pfalz und sogar einmal nach Luxemburg verschlägt, damit hatte ich vorher nicht gerechnet. Aber wenn es die Entfernung noch irgendwie zulässt, versuche ich auch das möglich zu machen.

 

Was habe ich nicht alles erleben dürfen: Paare, die sich schon 13 Jahre kannten, bis sie endlich Ja sagten, Paare, bei denen es sofort Klick gemacht hat. Paare, die unterschiedlicher nicht sein können, Paare, die sich nach einer Scheidung tatsächlich noch einmal „trauten“. Paare, die sich erst auf den zweiten Blick verliebten.

 

Ich hatte es mit Gleitschirmfliegern, Rallye-Fahrerinnen, Studentinnen, Lehrern, Veranstaltungstechnikern, Bankern, Architektinnen und, und, und zu tun. Meine internationalste Hochzeit war die einer Deutschspanierin aus Schwaben, die einen Luxemburger in Rheinland-Pfalz heiratete.

 

Und vor allem hatte ich – hatten wir gemeinsam – eines: Spaß und gute Gespräche.

Der rote Faden: Ihre persönliche Geschichte

Ich hatte mich auch deshalb entschlossen, freier Redner zu werden, weil ich schon häufig Gast auf Hochzeiten war, bei denen ein freier Hochzeitrsredner oder eine freie Rednerin sprach. Und obwohl sie anderes behaupteten, fand ich die Reden in vielen Fällen weder berührend noch persönlich.

 

Sehr schade.

 

Dann brauche ich auch keinen freien Redner, nicht wahr?

 

Man kann es auch ganz pragmatisch sehen: Wenn man die kleinen Geschichten aufdeckt, die Paare zu dem machen, was sie sind – IHRE Geschichten – dann schreibt sich die Rede fast von selbst (naja, schön wär’s, aber ich glaube, Ihr versteht, worauf ich hinaus will. :))

 

Vor allem hat mich die Offenheit der Paare beeindruckt.

 

Selbst Menschen, die von anderen als ruhig und verschlossen beschrieben wurden, haben mich in manches Geheimnis eingeweiht, mir Dinge erzählt, die auch nicht in die Rede mit einflossen, ganz einfach, weil wir auf einer Wellenlänge lagen.

 

Ich habe von so manchem Schicksal, vor allem aber natürlich von unzähligen Glücksmomenten der Paare gehört.

 

Was soll ich sagen? Eine Bereicherung. Ich freue mich auf 2017. Es geht ja bereits los.

 

Auch Ihr wollt noch einen Termin für 2017? Dann zögert nicht zu lange. Die meisten Paare sind dieses Jahr offenbar früh an und die Anzahl an offenen Termin sinkt stetig.

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